Es ist schwierig zu bestimmen, ob Alfred Ill ein Held oder ein Feigling ist, da er sich im Verlauf des Stueckes veraendert.
Recht am Anfang wirkt Alfred selbstzufrieden und scheint ein Schmeichler zu sein. Er glaubt, dass Claire im noch im Banne seiner Maennlichkeit steht. Man findet es laecherlich, dass er angeblich Claire 'im Sack' habe. Er scheint schwach zu sein im Gegensatz zu Claire Staerke.
Seine Selbstsicherkheit verschwindet schnell, als Claire eine Milliarde fuer Guellen anbietet, 'wenn jemand Alfred Ill toetet'. Der Buergermeister behauptet, dass Stadt 'lieber arm den blutbeflekt' bleiben wuerde. Aber die Figuren von Autoritaet werden sofort in Versuchung gebracht und helfen ihm nicht. Die neuen gelben Schuhe symbolisieren den steigenden Wohlstand. Je größer der Wohlstand, desto weniger Hoffnung er hat zu ueberstehen. Die Schuhe, die Plaene fuer die Stadt und die neuen Glocke vermitteln, dass die Guellener ihn 'schon zum Tode' verurteilen haben.
Thursday, 28 May 2015
Claire Zachanissian
Claire Zachanissian, eine aeltere Millardaerin, kommt ihr frueheres Heimatstaedtchen Guellen zueruck.
Die Stadtleute leben in Erwartung einer Geldspende von ihr. Sie setzen alle Hoffnung auf ihren Besuch, weil sie ihre 'einzige Hoffnung' sei. Die Einwohner sind bettelarm und die Stadt wirkt and 'verarmt', 'zerfallen'.
Duerrenmatt schafft dramatische Ironie, weil der Zuschauer ihre Bosheit spurt, waehrend die Stadtleute ihr zu schmeicheln versuchen.
Ihre komischen Fragen und ihr Gepaeck schlagen uns vor, dass sie einen Tod erwartet. Sie bringt einen Sarg mit, was als einen deutlichen Hinweis fuer ihre Planungen dient. Duerrenmatt schafft effectiv eine sehr dramatische Stimmung. Man befuerchtet frueh im Stueck, dass sie Rache an Ill will, da sie auch einen schwarzen Panther mitbringt, was auf Ills alten Kosename anspielt. Es wirkt als ein Symbol nicht nur fuer sein Schicksal sondern auch fuer das Verhalten der Guellener. Sie anfangen ihre menschlichen Gedanken und morale zu verlieren. Sie benehmen wie Tiere.
Duerrenmatt vermittelt die Aussage, dass Geld die engsten Freunde zu den groessten Feinden machen kann. Claire ist bereits etwas Boeses geworden. Sie behandelt Koby und Loby wie Schlosshunde. Sie werden 'Kotelettes und Schicken' gefuettert und 'gehoehren zur alten Dame'.
Innerhalb dieses Thema von der Mache ihres Geldes werden die Figuren von Autoritaet einer enormer Kritik unterzogen. Sie lassen sich von ihrem Geld ebenso befallen. Nur der Lehrer will sich dagegen auflehnen, als er sagt ,Gullener, ich will die Wahrheit verkuenden, auch wenn unsere Armut ewig waehren sollte.' Er stellt grossen Mut vor, aber er ist stockbesoffen und wird nicht ernst genommen.
Die Stadtleute leben in Erwartung einer Geldspende von ihr. Sie setzen alle Hoffnung auf ihren Besuch, weil sie ihre 'einzige Hoffnung' sei. Die Einwohner sind bettelarm und die Stadt wirkt and 'verarmt', 'zerfallen'.
Duerrenmatt schafft dramatische Ironie, weil der Zuschauer ihre Bosheit spurt, waehrend die Stadtleute ihr zu schmeicheln versuchen.
Ihre komischen Fragen und ihr Gepaeck schlagen uns vor, dass sie einen Tod erwartet. Sie bringt einen Sarg mit, was als einen deutlichen Hinweis fuer ihre Planungen dient. Duerrenmatt schafft effectiv eine sehr dramatische Stimmung. Man befuerchtet frueh im Stueck, dass sie Rache an Ill will, da sie auch einen schwarzen Panther mitbringt, was auf Ills alten Kosename anspielt. Es wirkt als ein Symbol nicht nur fuer sein Schicksal sondern auch fuer das Verhalten der Guellener. Sie anfangen ihre menschlichen Gedanken und morale zu verlieren. Sie benehmen wie Tiere.
Duerrenmatt vermittelt die Aussage, dass Geld die engsten Freunde zu den groessten Feinden machen kann. Claire ist bereits etwas Boeses geworden. Sie behandelt Koby und Loby wie Schlosshunde. Sie werden 'Kotelettes und Schicken' gefuettert und 'gehoehren zur alten Dame'.
Innerhalb dieses Thema von der Mache ihres Geldes werden die Figuren von Autoritaet einer enormer Kritik unterzogen. Sie lassen sich von ihrem Geld ebenso befallen. Nur der Lehrer will sich dagegen auflehnen, als er sagt ,Gullener, ich will die Wahrheit verkuenden, auch wenn unsere Armut ewig waehren sollte.' Er stellt grossen Mut vor, aber er ist stockbesoffen und wird nicht ernst genommen.
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