Claire Zachanissian, eine aeltere Millardaerin, kommt ihr frueheres Heimatstaedtchen Guellen zueruck.
Die Stadtleute leben in Erwartung einer Geldspende von ihr. Sie setzen alle Hoffnung auf ihren Besuch, weil sie ihre 'einzige Hoffnung' sei. Die Einwohner sind bettelarm und die Stadt wirkt and 'verarmt', 'zerfallen'.
Duerrenmatt schafft dramatische Ironie, weil der Zuschauer ihre Bosheit spurt, waehrend die Stadtleute ihr zu schmeicheln versuchen.
Ihre komischen Fragen und ihr Gepaeck schlagen uns vor, dass sie einen Tod erwartet. Sie bringt einen Sarg mit, was als einen deutlichen Hinweis fuer ihre Planungen dient. Duerrenmatt schafft effectiv eine sehr dramatische Stimmung. Man befuerchtet frueh im Stueck, dass sie Rache an Ill will, da sie auch einen schwarzen Panther mitbringt, was auf Ills alten Kosename anspielt. Es wirkt als ein Symbol nicht nur fuer sein Schicksal sondern auch fuer das Verhalten der Guellener. Sie anfangen ihre menschlichen Gedanken und morale zu verlieren. Sie benehmen wie Tiere.
Duerrenmatt vermittelt die Aussage, dass Geld die engsten Freunde zu den groessten Feinden machen kann. Claire ist bereits etwas Boeses geworden. Sie behandelt Koby und Loby wie Schlosshunde. Sie werden 'Kotelettes und Schicken' gefuettert und 'gehoehren zur alten Dame'.
Innerhalb dieses Thema von der Mache ihres Geldes werden die Figuren von Autoritaet einer enormer Kritik unterzogen. Sie lassen sich von ihrem Geld ebenso befallen. Nur der Lehrer will sich dagegen auflehnen, als er sagt ,Gullener, ich will die Wahrheit verkuenden, auch wenn unsere Armut ewig waehren sollte.' Er stellt grossen Mut vor, aber er ist stockbesoffen und wird nicht ernst genommen.
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